Zum Inhalt

Offene Enterprise-Punkte

Version 1.1.0-beta6 stellt die Enterprise-Grundfunktionen und Installationspakete bereit. Vor einer allgemeinen Produktionsfreigabe sind die folgenden Punkte noch umzusetzen oder in einer kundenspezifischen Abnahme verbindlich zu klären.

Priorität 0 – Produktionsblocker

Punkt Stand Noch erforderlich
Eigenständiger FLEET Mira Worker Windows-Dienst, virtuelles Dienstkonto, Autostart, Recovery, Shutdown, Log und Heartbeat sind implementiert. Vollständigen Actions-Lauf und kundennahen Serverbetrieb abnehmen.
Mehrinstanz-Schutz Advisory Locks, PostgreSQL-Queue, Leases, Heartbeats, Idempotenzschlüssel und Fencing-Token sind implementiert. Fachliche Idempotenz bei jedem neu hinzukommenden Jobtyp prüfen.
Prozessrollen Enterprise Client und Worker sind getrennt; eine gemeinsame Installation erzeugt keinen dritten Laufzeitmodus. Rollenverhalten im RDS-/Citrix-Abnahmesystem bestätigen.
PostgreSQL-Kompatibilitätsabnahme Manueller All-in-One-Actions-Test einschließlich Migration und paralleler Worker ist vorhanden. Vollständige reale Mehrbenutzerlast und kundenspezifische Daten abnehmen.
Sichere Setup-Geheimnisse ACL-geschützte INI, secret-freie Prozessargumente, DPAPI und Diagnose-Scan sind implementiert. Kennwortrotation und kundenspezifische Secret-Verteilung dokumentieren.
Codesignierung und Lieferkette PostgreSQL ist auf Version, SHA-256 und EDB-Publisher gepinnt. Authenticode für Mira-EXE/Setups, SBOM und Lizenznachweise zum ersten Stable-Build.

Priorität 1 – Betriebsreife

Punkt Ziel
Native PostgreSQL-Upgrades Versionierte PostgreSQL-Schemamigrationen, Upgrade-/Downgrade-Matrix und getesteter Rückfall ohne erneuten SQLite-Import.
Erweiterte SQLite-Migration Abnahme aller unterstützten historischen Datenstände, zusammengesetzter Fremdschlüssel, Trigger/Checks, große Datenmengen und wiederholbare Fachprüfungen.
Sicherung und Wiederherstellung Integrierter pg_dump/pg_restore-Betriebsablauf, Aufbewahrung, Verschlüsselung, Restore-Test, optional Point-in-Time-Recovery und getrennte Archivkonsistenz.
TLS-Lebenszyklus Zertifikatsbereitstellung, CA-Verteilung, verify-full als sichere Vorgabe, Ablaufüberwachung und Rotation.
Archivarchitektur Verbindliches Konzept für gemeinsame Tachodaten- und Belegarchive, kanonische UNC-Pfade, Berechtigungen, Sperren, Ausfallverhalten und Wiederherstellung.
Monitoring Worker-Status, letzte erfolgreiche Jobs, Queue-/Fehlerzustand, Datenbankverfügbarkeit, Speicherplatz und alarmierbare Health-Schnittstelle.
Terminalserver-Abnahme Last-, Sitzungs-, Profil-, Druck-/Berichts- und gleichzeitige Schreibtests auf den unterstützten RDS-/Citrix-Versionen.
Installer-Lebenszyklus Automatisierte VM-Tests für Neuinstallation, Update, Reparatur und Deinstallation; Daten müssen bei Update und Deinstallation erhalten bleiben.

Priorität 2 – Skalierung und Produktisierung

Punkt Ziel
Enterprise-Lizenzmodell Eigene Enterprise-Berechtigung, Produktzuordnung, Aktivierungs- und Offline-Regeln statt alleiniger Ableitung aus dem Pro-Funktionsumfang.
Hochverfügbarkeit Validierte externe/verwaltete PostgreSQL-Varianten, Failover, Connection Pooling, Timeouts, Wiederholungsstrategie und Wartungsmodus.
Automatisierte Qualitätsmatrix CI mit mehreren PostgreSQL- und Windows-Server-Versionen, Parallelitäts-, Migrations-, Installer- und Restore-Smoke-Tests.
Administrationskomfort Diagnoseexport ohne Geheimnisse, Verbindungsprofil-Verteilung, Worker-Konsole und dokumentierte unbeaufsichtigte Installation.

Bis zur dokumentierten Abnahme der verbleibenden Priorität-0-Punkte ist Enterprise als kontrollierte Beta zu betreiben.